BürgerEnergiegenossenschaft
Schömberg eG

Generalversammlung 4. Juli 2018

Die PV-Anlage auf dem Kindergarten in Schömberg-Langenbrand

                                          

Generalversammlung der Bürgerenergiegenossenschaft Schömberg eG

Bei der Generalversammlung der BürgerEnergiegenossenschaft Schömberg (BEG Schömberg) für das Geschäftsjahr 2017 berichtete Vorstandsvorsitzender Manfred Raab über ein ertragreiches Jahr mit gutem Ergebnis.

Im vierten vollen Geschäftsjahr nach Inbetriebnahme der vier genossenschaftseigenen Fotovoltaikanlagen wurden 139.000 Kilowattstunden Strom produziert, was einem Jahresdurchschnittsverbrauch von43 Drei-Personen-Haushalten entspricht oder auch einer Kohlendioxid-Ersparnis von 95 Tonnen. Vom produzierten Strom konnten 29 Prozent als Eigenverbrauch an die Gemeinden Schömberg und Höfen, in denen die Anlagen betrieben werden, in Rechnung gestellt werden. Diesen Wert will die BEG nach Aussage von Raab vergrößern.

Kooperation mit Bürgern immens wichtig  In Schömberg ist der Bau eines neuen Kindergartens g beschlossen.  Die BEG will von Anfang an dabei sein und sich mit einer Fotovoltaikanlage und einem Blockheizkraftwerk als Energieversorger einbringen. Die Kooperation von Bürgern mit der Gemeinde spiele eine Schlüsselrolle bei der Energiewende in der Region, betonte Raab hierzu. „Wir wollen zeigen, dass „Kommunalenergie“ und „Bürgerenergie“ gemeinsam eine regionale Wertschöpfung und Akzeptanz für die Energiewende schaffen können“. Der Vorstand schlug vor,  den Reingewinn aus 2017 auf das neue Rechnungsjahr 2018  vorzutragen, was einstimmig so genehmigt wurde.

"Was passiert mit dem produzierten Strom aus der neuen Anlage?", war eine weitere Frage. "Da die Einspeisevergütung zurückgegangen ist, ist Eigenverbrauch natürlich wichtig und deshalb ein Gebäude mit hohem Strombedarf tagsüber wie der Kindergarten ein prädestinierter Standort", erläuterte Aufsichtsratsvorsitzender Alexander Stephan. "Wir sind auf einem guten Weg, eine vielleicht bessere Anlage als die ursprünglich geplante und damit ein sinnvolles ökologisches Projekt zu realisieren", ergänzte er. "Wir sehen bei diesem Projekt auch die Möglichkeit, neue Anteilseigner zu gewinnen", beantwortete er die Frage nach Wachstum bezüglich Anteilseignern – derzeit hat die Genossenschaft 116 Mitglieder, die 2500 Anteile halten.

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse.
Den Jahresabschluss und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses entspricht den Vorschriften der Satzung.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse.
Über das Prüfungsergebnis wird in der nächsten  Generalversammlung berichtet. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Generalversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2017 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.